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Pressestimmen
“Guadiela” ist ein Fluss in der Alcarria, östlich von Madrid. Er gab der neuen Produktion von Rainer Seiferth & 8 Hertzios den Namen für ein Projekt, dessen Klasse eine Menge quer denkender Gitarrenliebhaber begeistern dürfte. Seiferth, Initiator und Dozent der Saltamundi – Gitarrenworkshops in der spanischen Sierra de Guadalajara, schafft mit Unterstützung hochkarätiger Sidemen seiner spanischen Wahlheimat an Trompete, Geige, Perkussion, Bass und Bandoneon entspannte Instrumentals zwischen mediterraner Musiktradition, stimmungsvoller Klassik und Europäischem, in deren Mittelpunkt das Spiel des oberfränkischen Nylonstringgitarristen steht. Und das macht richtig Lust zuzuhören: mit gereiftem Ton, schönen Phrasierungen und geschmackvollen Soli setzt der studierte Klassikgitarrist farbenfrohe, lebendige Akzente eines Albums, das wie eine harmonische, natürlich gewachsene Ensembleproduktion wirkt und zu keiner Zeit zur Plattform für die Selbstdarstellung eines Instrumentalisten verkommt. Auch wenn man sich vielleicht an manchen Stellen ein wenig explosiveres Solospiel wünscht, bleibt als Fazit: Ein wunderbares World-Jazz-Album – aus dem Herzen Spaniens. Akustik – Gitarre 6/09
Auch wenn alles auf eine Flamencoproduktion schließen lässt, geht der Wahlspanier und Gitarrist Rainer Seiferth einen ausgeprägten eigenen musikalischen Weg, der sich nur hier und da eindeutig seinem Entstehungsort zuordnen lässt. Das Tal des Guadiela, eines kleinen Flüsschens, das sich östlich von Madrid durch die Landschaft von La Alcarria schlängelt, war eine Zeitlang Heimat des Nylonstringgitarristen, der im Vorwort so unterschiedliche Künstler wie Ralph Towner, Mark Rothko oder Andy Goldsworthy als Inspirationsquellen benennt. Seine Mitmusiker rekrutierte Seiferth in der Madrider Szene: Bassist Marco Herreros, Geiger Diego Galaz, den Bandoneonspieler Daniele di Bonaventura oder den in Madrid lebenden amerikanischen Trompeter Chris Kase. Seiferth ist kein Saitenvirtuose, der durch Technik und Rasanz auf sich aufmerksam macht. Bei aller fröhlichen Lebendigkeit haftet dem Album ein durchgängig intimer Ton an, der das Ohr des Hörers schnell mit dem Wesen einer Musik anfreundet, die sich den üblichen Kategorisierungen charmant verschließt. Verspielt, tänzerisch, lyrisch und voller feiner Zwischentöne. Auf an die Ufer des Guadiela. Rolf Beydemüller, FOLKER!-Magazin 9/09
"Es soll Leute geben, die Musik machen. Vielleicht ist es ein kein besseres Kompliment für "8Hertz" als zu sagen: Sie haben an diesem Samstagabend Musik gespielt, im wahrsten Sinne dieses Wortes." Fränkische Nachrichten, September 2009 Artikel download
"Das perfekt harmonisierende Quartett malte Klangbilder von rotblühenden Büschen an herbstlichen Straßen, nordamerikanischen Hobos auf Güterzügen oder schier endlosen Umzugsfahrten in einem langsamen VW-Bus von Deutschland nach Spanien. Man konnte im Geiste die schöpferische Urgewalt des galizischen Flusses Eo sehen oder dem mal schnell, mal langsamer laufenden Zugochsen auf einer staubigen Landstraße folgen. Bei den freien Improvisationen konnte jeder seine Gedanken fliegen lassen. Die Eigenkompositionen von Rainer Seiferth ließen dank Klangvielfalt, abwechslungsreicher Rhythmik und harmonischer Ausgefeiltheit niemanden kalt - Musik aus dem Herzen eben. Ob Anleihen bei Tango, Anklänge an Flamenco oder facettenreicher Jazz, jedes Stück für sich war ein Hochgenuss, forderte die Achtsamkeit des Hörens heraus." Frankenpost, Januar 2009 Artikel download
"Rainer Seiferth ist einer dieser ausländischen Freigeister, vom Süden Spaniens verzaubert und ausgestattet mit der nötigen Sensibilität um diese Leidenschaft in künstlerischen Ausdruck von beachtlicher Schönheit umzusetzen."(***) David Romero, Cuadernos de Jazz
"Seiferth´s gut verdauliches Spiel vermittelt Positives und ist geprägt durch grosse Ausdruckskraft und klare Melodik. Man sollte ihn im Auge behalten." Quim Cabeza, Distrito Jazz
"Emotional und ehrlich"..."Seiferth hat es geschafft, auf wirksame Weise die Sprache des Jazz mit Elementen der traditionellen Musik zu verbinden" Lois Atanes, Radio Ecce, Vigo über "Guadiela"
"So wie der Guadiela - Fluss in Cuenca entspringt, sich durch die Alcarria zieht und in den Tajo mündet, bewegt sich auch die Musik dieser spanisch-deutschen Formation durch ganz unterschiedliche Landschaften, zwischen Jazz, Lounge und Folk" Sehr interessant **** El periodico de la publicidad, Spanien über "Guadiela". Mai 2009
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