ZARUK

Zaruk 34 biskl
foto by Carmen Hache

Die Geschichte von Zaruk fing an im Studio von Andrés Vázquez in Cercedilla. Wir mischten gerade „Viento adentro“ ab und in einer Kaffeepause zeigte er mir Aufnahmen die er vor Kurzem mit einer Cellistin gemacht hatte. Ich war sofort fasziniert. Sensibilität, eine eigene Sprache, Kompositionen in denen jeder Ton wichtig ist und zwei von Bach’s Cellosuiten zusammen auf derselben CD. Ich wollte diese Musikerin kennen lernen! Was mir Andrés nicht erzählt hatte: er spielte Iris Azquinezer, so der Name der Cellistin, auch meine Aufnahmen vor und so kam es dass sie zu Solano’s CD-Präsentation kam und ich zu ihrer. Wir hatten beide Lust etwas zusammen auf die Beine zu stellen, waren aber zu sehr mit unseren jeweiligen Projekten beschäftigt. 2015 klappte es dann: Iris fragte mich ob ich Lust hätte sefardisches Repertoire im Duo zu bearbeiten und ich sagte zu. Wir fingen an uns regelmässig zum Proben zu treffen, gemeinsam zu improvisieren, zu komponieren, zu arrangieren. Wir hatten keine konkrete Stilistik im Auge und liessen die Ideen einfach kommen. Iris‘ klassischer Background, ihr persönlicher Bezug zur jüdischen Musik, meine Erfahrung mit der Improvisation und dem Jazz und unser Interesse an den unterschiedlichsten Musiken der Welt liessen Musik entstehen die all diese Elemente in sich trägt. Mittlerweile sind wir wieder bei Andrés im Studio, diesmal aber gemeinsam! Unsere erste CD wird im Herbst 2016 erscheinen und es sind auch schon erste Konzerte in Deutschland geplant.